Wahn use olde Heimat

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Die St. Antoniuskirche, auch genannt „Der Hümmling-Dom“

herzlich willkommen auf den Internetseiten der Wüstung Wahn, auf denen an die bewegte Geschichte der einstigen Hümmling-Gemeinde im Emsland erinnert werden soll.

Der Hümmlingort Wahn entstand etwa im 9. Jahrhundert zwischen Lathen und Sögel (heute Landkreis Emsland). 1877 gründete die Essener Firma Krupp südlich der Gemeinde einen großen Schießplatz. Pläne zur Erweiterung des Geländes, die 1917 beinahe die Auflösung des Ortes bedeutet hätten, wurden nach Ende des Weltkrieges zunächst hinfällig. Nach einem Besuch des Schießplatzes am 10. Juni 1936 erließ dann jedoch Adolf Hitler den Befehl zur Erweiterung des Geländes und somit der Zwangsräumung Wahns und der Umsiedlung der 177 Wahner Familien. In Rastdorf wurde eine Ersatzsiedlung erbaut, in die 1939 die ersten Wahner zogen. Ende 1942 wurde die erst 1926 fast vollständig umgebaute Antoniuskirche aus dem Jahre 1746 abgerissen, im März 1943 verließen dann die letzten Familien den Ort. Seit 1957 betreibt die Bundeswehr den Schießplatz.
(aus Meppener Tagespost vom 22. Februar 2008)

Zum Gedenken an das ehemalige Dorf Wahn findet alljährlich – immer am 3. Sonntag im Juni – das traditionelle „Wahner Treffen“ statt. Das „Wahner Treffen“ beginnt am frühen Nachmittag mit einer gemeinsamen Messe im Rund der wieder freigelegten St. Antonius Kirche. Im Anschluss daran trifft man sich bei Kaffee & Kuchen. Zu dieser Veranstaltung sind alle ehemaligen Wahner, deren Angehörige und alle interessierten Bürger und Bürgerinnen jeden Alters ganz herzlich eingeladen!

Christian Gehrs