Wahn use olde Heimat

Küwens Trienke & Hoff

von „Sprenkels-Anton“, Studienrat Anton Möhlenkamp, Rees am Rhein

k640_kuewens-trinkeJunges! Junges! dät will ik jau verteIlen, dät was’n ‚Füer, dät brännende, und kisterde, un fluckerde! Wat was dät ’n Dag för Waohn!“ So füng sei alltied an tau verteIlen, un wenn sei erst anfängen was, dänn hült sei in dei ersten twei Stunden ook nich wär up. On dät grote Füer, dät was noch goar nich so lange här, dät was dei groote Brand van nägenteinhunniert, äs in Sögel jüst dät Mai-Market was. Kien Mannmensk was bolde in Huus, un dei olden Däken-Hüse brännden net äs dröge Kleinholt. Ächter in’t Sand schull et ankaomen wäsen, ve!tellde Trienke. ‚Off daor en Handwerksburske mit de Piepe in’t Stroh gahn was, un off dei Bödels mit Schwäbelsticken spählt hädden – genau wüste ‚Trienke dät ook nich. Dät leste kun wall wäsen, mende sei. Man ik (der Verfasser dieses Textes) sülvest häb et nich dahn, ik was erst tein Wäken old, äs dät ganze Dörp bolde upfluckerde; ik häb up’n Wagen vull Stroh lägen, ächter Küwens Hoff; dät häf Trienke mi vertelld, änners wüste ik dät ook nich. As dei Brand ut was, stünd bloß noch de Noorende un dei Hauk ächter de Krüßstraate, dei bi us halfwassen Bengels „Amsterdam“ hädde. Daor stünden noch dei olden Däken-Hüse mit dei spitzken Gävels und dei groote Falldöre in de Midde. Dei Keie keeken van beiden Sieten up de Däle, un wenn daor Sönndages „Burloß“ fiert wör un et up de Däle in’t Runde güng, dänn böhlden sei noch nietschker äs dei Handhamonika. „Amsterdam“ was immer ’nen plaseierliken Hauk.

Man Trienke – Trienke vertellde am leiwesten van den Schrappershauk, wo et daor sisset un brännet här, un waor dei Lühe vör den Brand so dichte upeinänner waohnt hädden, dät sei sück einänner in de Pänne kieken kunnen. „Dät was ne Tied,“ saegte Trienke dänn. „Oh! daor mäg’k jä nich van hören.“ Man dei Schrappershauk seet är boven in den Kopp. Dät hädde twei Ursaken. Taun’n ersten waohnde daor Bussen Hämmann, so’n mittleren Bur, nett äs en gauden Eigener. Bussen Hämmann was Trienke ären Mann; sei was daorhen trauet, man sei prootede bloß off un tau van Bussen werk, und sei sägde noit „use“ Hämmann of „mien Mann“. Daet kam daorvan, dät Trienke up „Küwens Hoff“ upwassen was, un dät was ne groote Plaatse, un dei dicken Buren häbt ook is mal en grooten Nagel, Dich bloß Trienke alleine.

Wenn sei anfüng tau verteIlen, dänn was dät alltied van „olden Tieen“, un Küwens Hoff spählde daorbie ne groote Rolle. Bussen Hämmann was frau staorben, daor här sei nich väle van hät, un Kinner hädden sei okk kiene. So was sei gänz alleine in Bussen Hus un hülp sück so dör mit frömder Volk. Man wenn daor kien Bur in Hus is, dänn geiht dei Plaatse meist taurügge, dat wät ih genau so gaut äs ick. So güng dät ook in Bussen Hus.Man up Küwens Hoff was dät nich väl bäter. Daor wasen mehrere Kinner wäsen, dei mit Trienke groot woren wasen. Dei eine was hierhen trauet, dei ännere daorhen. Man dei ölste, Hinnerk, dei Bur in Hus blew, was nich trauet un pöselde alleine mit wat Denstvolk up den grooten Hoff. Ick haeb üm gaut kennt, Küwens Bur, Küwens Hinnerk. Wie Bünsels sägden immer gänz einfach „Küwen“ tau üm, dei ännere Naom was us tau lang. Man wenn use Öllern daorbi wasen, dänn hedden sei „Küwens Tante“ un „Küwens Unkel“, änners göv et en paor ächter de Ohren. Hinnerk was ook ep Original, nett är Trienke, siene Süster. Sei passeden rächt gaut bienänner, beide stammeden jä ook van den „Hoff“. Nu, äs Bussen Hämmann doot was, was et dät beste för Trienke, wär bi Hinnerk up den Hoff tau trekken, un so kam et dänn ook. Dät was doch gänz wat änners, äs dät lüttke Bussen Werk. Daor wasen noch dei grootn Schüren mit dei grooten Falldören, dei meistied wagenwiet open stünnen, un en grooten Meßfaolt vör’t Hus. Daor was dät wietlöftige Wohnhus mit dei groote Köke, waor man bolde mit en langen Wagen in ümmedreihen kun, mit dät olde Brodschapp vör än’t Fenster un dei olde glasen Käste kägenover van’t Füer. Bunte Gläsdören güngen na de Däle, un ächter dät Füer wasen dei bunten Esterkes mit en dicken Karo um dei eine Siete un ne Windmöhle up dei ännere. Noch lange bötten sei en open Füer, waor dei „swatte Kreie“ än dät blanke Haal dampde. Man Winterdägs, wenn et knappede, un wie Bünsels up Küwens Aantenpaul schöveln kunnen, dänn was et in Küwens Köke lusig kolt. Doch in ännere olde Burenhüse was et nich vull bäter.Wenn Trienke un Hinnerk üm Wiehnächten aovens biet Füer seeten un de Tehnen in de Aske hüllen, dänn wasen sei bolde vörn braet un van achtern anfroren. Ächter daet Füer was dei Upkaomer, dät häb ick bolde am besten behollen. Daor schlöppde Trienke. Wenn wie Blagen är dei Zeitung mitbröchten, off änners en Böskup för är dahn hädden, dänn güng Trienke meisttied även in de Upkaomer un säggde: „Nu wacht is även!“

Wie möken gänz geern en Böskup för Trienke, nich weil wie so nette Jungens wasen – nee – man wie wüßten genau, bi Trienke daor göv et immer wat för’t brengen. Un wenn sei sägde: „Nu wacht is även!“ un in de Upkaomer verschwünd, dänn kam sei meistied, in Winter off Maitiedt, mit ein paor gäle Winterbären wär tau’n Vörschien. Dei haolde sei ut dät Beddestroh un sägde: „Dät is för di.“ Appetitlick was dät nu nich, man wie Bussen nöhmen dät tau dei Tied noch nich so genau. Strohsäcke hädden sei noch nich un Matratzen? -„Oh!“ sägde Trienke, „daor mäg’k jä nich van hören, sükke neimaudsken Fisematenten, dät is nix för us Burenslüh, daor könne wi nich mit ümmegahn. Käegen de Upkaomer was dei beste Staove. Man daormit döhn sei nix, genau so äs vull annere Buren; dät was mehr so’n Wagenschuur för dei besten Möbel un Kröchen, dei daor so lange stahn mößten, bis de Worm se upfreden hädde. Dänn kam de Kistenwagen van de nächste Generation, un dei Holtwörme kunnen wer van vörn änfängen. Küwens Hinnerk drunk geern ’neu lüttken Schluck. För so ’ne groote Plaatze ist dät nich van’t Beste. Dät Denstvolk döh wat et wull; un up einen Winternammidäg, äs Hinnerk wär en Lüttken sitten här, kam dät Mallör. Sei wasen än’t ‚Dösken, mit den grooten, neien Breitdösker, den hei sück änschaffet här, un inleggen döh bei sülvest. Munter äs hei was, güng dät rächt flott; man up einmal was dät Mallör daor. Hinnerk was mit dei Hand in de Trummel komen, un dei Binsters funnen sei in’t Stroph wär. Dät was ne Upregung up den Hoff un ein Geproote in’t Dörp; un wenn Trienke daorvan vertellde, dänn prootede sei gänz sinnig, un dei Tranen kamen är in de Oogen. Daor hülp nix, Hinnerk mößte in’t Kränkenhus, un dei Hand brochten sei na den Kärkhoff. Van dei Tied an kun Hinnerk ook nich mehr äs hei wull. Dei Hoff güng mehr taurügge äs in’t vören, man ’nen gauden drinken kun hei immer noch, daorvör was dei Platze groot genaug. ’sienen ‚baort löt hei wassen; sück mit eine ‚Hand tau schären, dat geiht jä ook schlecht, un wie Bünsels häbt üm ook bloß kennt äs Küwen mit den swatten Baort. Wenn Hinnerk mal in’t Gläs käken här, dänn sünk bei den Öberende namoog, off hei prootede nietschke för sück hen, daet dei Lühe over den Tun keeken. Meistied güng hei noch även bi Rümpker in, dänn söttkede hei na Sprenkels, sinen ersten Naber. In dät Stadium prootede hei all hochdütsch un sunk alltied: „Napoleon, du Schustergeselle, sitzt nicht fest auf deinem Thron. ..“ bis Trienke kam un üm mit gauden Wören na Hus tau locken versöchte: „Ach Heinrich, Heinrich, Heinrich! Nu kumm man mit, ick koak di en gaud Köppken Koffe, nu stah man up, wi möt nu na Hus, et is Tied!“ Man dät was nich so einfach, un wenn Trienke nich kam, dänn seet Hinnerk in Sprenkels Köke so fäste up’n Staul äs ne Kluckhenne up de Eier. Up einen Ovent, et was so ümme Sünner Klaos, was hei ook wär bi’t Füer än’t spüttern un wull un wull nich upstahn. „Hinnerk,“ sä Sprenkels Wilm, „kum, du mußt nu hän Hus, packede üm bi sinen vullständigen Arm, un dänn söttkeden sei beide langsam na den Hoff tau. Et was so schrecklich Wär, dät man kienen Hund vör de Döre jaogen mögde. Dei Schnei leeg ännerthalf Faut hoch un dei Wind hulde man so van den Esck herunner. Pickendüster was et noch daortau un daor up einmal seeten sei beide midden in Küwens Antenpaul, dei tau ’n Glück nich deip was. Up dät dünne Is här Schnei lägen, un so wasen sei beide in’t Waoter raked. Hinnerk wull nich taurügge, un so stäwelden sei dwäs dör den mudderigen Paul. Man nät of dröge, Hinnerk was in Hus. Kien Mensch was in de Köke. Trienke was noch tüsken dät Veih, so’ne lüttke Nachtule was sei alltied wäsen. Hinnerk löt sück bie’t Füer dahl mit siene nätte Büre, man hei was den ännern Morgen net so frau up de Beine äs än jeiden ännern Daeg. Kränk wäsen kennede hei nich. Man Sprenkels Wilm kun dät kolde Water ümme Sünner Klaos nich so gaul verdrägen. Hei häf noch lange knöched un noch länger dorvan vertelld. Dät was en Stückchen van Küwens Hinnerk.

Dei Junges van den Överende wasen en leip Volk wenn Hinnerk den Överende herup kam un sück sülvest Räubergeschichten vertellde, dänn duerde et nich lange, bis bei dei Blagen alle tau lägen. Dänn hüll hei siene rächte Maue hoch un suterde, bis hei up den Hoff verschwünd. Man den ännern Daig, in de Schaule, daor göb et dänn en groot Spektakel. Dei Schaulmester wüßte bäter, wal sück för sücke Bünsels up de Strate passede, un hei brochte är dät ook up siene Oart bie, dät sei noch lange dorän denken mößten. Un dät was ook so in Order. Denn Hinnek was en Mann mit ’ne gaude Natur un verdeinde wal use Achtung. Tau ’n grooten Hoff hört ook ’n dicken Hund. Up Küwens Hoff hädde hei „Munter“. So groot un dick, äs et sück för ne gaude Plaatze gehört, was hei wall, man den richtigen Noom här hei nich. Hei här lange, rohe Haore, was fühl un luunsk un kneep den Steert tüschen de Beine, wenn et gefählick was. Man bläken dät kun hei so nietschke un so lange, dät dei Nabers nich dorvan schlapen kunnen; un wenn hei midden in de Nächt änfüng tau hulen, un gaor nich wär uphült twei, drei un mehr Nächte ächter einänner, dänn sägde Trienke: „Kinner, paßt up, ick glöwe, wie krieget en Doen in de Naberskup, dei Hünde wäted daor wal van.“ Man dät was Trienke nich alleine, dei dorän glövede, un wenn sei van Dörgeschichten un sücke Saaken begünn tau verteIlen, dänn was alles müskenstill, un wie Jungens kreegen dät Gruseln un wageden us bie düstern nich mal mehr in den Keller. Trienke brukede „Munter“ meistied ächter de Swine, wenn är dei ut’n Stall brocken wasen, un dät kam holde jeiden Däg för, denn dei Swineställe sögen so ’n bittken flatterig ut. In dei Tied was Trienke mit Munter gänz alleine up’n Hoff. Hinnerk was unverrachten storwen, un dei Platze här sei meist verhüert. Munter woard ook old, un taulest dächte hei nich einmal mehr rächt achter dei Swine un Biggen. Man Trienke röpde den gänzen Däg: Munter! Munter! Munter! wenn dät Veih nich ümme liek wull, dät hei gänze Överende et börde, un sei röpde noch so, äs Munter all holde tein Jaor dod was.

Dei plaseierlikste Tied för dei jungen Bussen un Wichter was dei Eerpelbauentied. Dänn güng et daor hoch här. Ein Naber hülp den ännern, un dät junge Gaud müßte dät so intaurichten, dät dei „Richtigen“ ook bienänner kammen. Over Däg güng et feste än de Abeit; man wenn dei Rankenfüers änfüngen tau fluckern, dänn was et Fierovend, dänn güng et mit Sang un Klang na Hus. Dänn woard daor sungen: „Köln am Rhein, du schönes Städtchen. ..“, off „Prinz Heinrich zog zum Kriege, vidibumsvalera -juchheirassa …“, off „De hümmelske Bur, is wall en krossen Mann. ..“, dät wasen Plaseier! Man dät beste kam erst aovends, wenn na’t Äten noch TuffeIn utsammelt wörden. Dänn güngen dei aIden Semester na Hus, un dei lüttken Bökers verschwünden ook, wenn sei äre fif Grosken för dät Sammeln in de Westentäske hädden. Dät junge Gaud här dänn dät Kommando. Man brukede gaor nich tau fragen, bie welken Bur Erpel bauet wörden, dät kun man aovends ne Veierdelstunde wiet hören, dei Handhamonika noch nich einmal mitgeräkent. On wen’t utsammeln dahn was, dänn hädden de Wichter gau en paar bessems bi de Hand, in ’n   Handümmedreihn was de groote Däle schier, un dänn güng et in’t Runde. Erst kam meist en Schottsken: „Anton mit sien dune Gät, sit gesträhn up’t Fuselfät …“, off en Rheinländer: „Lüttke, dau du’t man! Lüttke dau du’t man! Nüm du den krummen Schnieder man. ..“, und meistend was et nich mehr frau, wenn dei Jungens dei Wichter na Hus brachten. Na Küwens Hoff güng dät junge Tüg gänz geern tau helpen, man bie’t Äten daor wull kien Menske so rächt inpacken. Dät här siene gauden Gründe. Trienke wörd öller mit de Tied un kun nich rächt mehr sein; ’nen Brill drög sei nich, un dät ännere känn man licht begriepen. Man äs et up einen Ovend wär plaseierlich taugüng un dät Äten ook wär en bitken änbrännt was, füngen dei jungen Bussen up einmal än tau gniffeln un tau prussen un tau lachen, dät et gaor nich wär uphollen wull. On wat was daor tau daun? De lüttke Bernd van den Schrappershauk här daor en neien, blanken, langen Drahtnagel ut de Bohnensoppe fistket. Man dorän was Trienke nich schuld.

Küwens Bärenbööme -dät was en Kapitel für sück. Van dei lüttken offgeseihn, här Trienke bloß noch dreie up ären Hoff stahn. Man weil sei alleine was, kun sie dei Bären doch nich alle sülvest äten; un so dächten dei Bökers un dät halfwassen Tüg van den Överende un den Schrappershauk, sei döen en gaud Werk, wenn sei Trienke daorbie hülpen, wenn dei Bären riep wasen. Na den Kärkhoff tau, an dät klatterige Glind, daor stünd dei größte Bohm. Dät was hold so ’n lüddek Wunder. Unner drög bei lüttke Ködelbären un boven wasseden gäle Honnigbären. Unner wassen dei Täuger so dichte, dät man kien Menske drin sitten sein kun. Düssen Bohm räkeden sück dei Bussen van den Schrappershauk tau. Wenn dei Bären so in ’n Dunkern änfüngen tau klättern, dänn kam Trienke ut de Kägendöre scheiten, un Munter natürlich ächter är. „Ick will jau helpen! ih Bökers! Munter! Munter!“ Man in ’n Bohm was alles still un dood, un utkniepen sög sei ook kein Menske. „Dät was sicher en Spauk,“dächte Trienke; man äs sei den Rüggen dreiet här, was dei Spauk all wär an’t Schürren un dei Bären kletterden wär up de Grund. Dei tweide Bohm was en Winterbärenbohm, dei was mehr för dei Överendkers. Dei Bären wasen erst in de Erpeltauenstied riep; man daor mößten so väle up sitten blieven, dät wie ook noch en paar fört Zeitungsholen kriegen kunden. Dei derde Bohm drög Steinbären; dei wasen us tau hätt. Na den Krieg waord Trienke langsam old, sei kun nich mehr so schlank gahn as sei wall wull, klaogede over de Gicht in dät linke Bein un verstahn kun sei dei Lühe ook Dich mehr gaut. Up den Hoff waord et van Jaor tau Jaor stiller, dei Plaatze was bolde ganz verhüert, dei Swine waorden minner un magerer un dei paar Keie funnen sück in dei groote Schüre bolde nich wär. Dät Hus begün mehr un mehr tau verfallen, dei Falldören klapperden, wenn de Wind weihede un dei aide Moßbewassene Däke un den Kökenende här taulest ein paar so groote Löcker, dät Trienke bolde nich mehr bie’t Füer sitten kunn un en Ringel in de Köke rullde, wenn en Grummelschur uptrock. Daet was bolde dät Ende. Man Trienke kun sück van den Hoff nich trennen. Sei güng van einen Naber na den ännern un vertellde, vertellde immer van „olden Tieen“, un meistied ook dät eigeste, genau so äs för fiveuntrwintig Jaor. Man taulest kun sei nich mehr. Dei Hoff kam in ännere Hände un kreeg en änner, neimaudsk Gesicht, dät tau Trienke gaor nich passede. Sei was även van dei olde Welt, un dät Neie wull ar gaor nich in den Kopp. Bolde nägentig Jaor was sei up den Hoff wäsen, dei Tid in Bussen Hus mitgeräkent. Man nu mößte sei vör ären Dood doch noch van de Plaatze un in’t Kränkenhus. Dät is är swaor fallen. Dät weit ick sicher. Äs et dänn up einmal hädde: „Trienke is dood!“ kunnen dei Lühe et bolde Dich glöven. Dät ganze Dörp prootede van är, jeider kennede är un jeder hörde är geern verteIlen. Küwens Hoff is nu offbroken: weg is dät olde, groote Wohnhus, mit dei klatterige Däke und dei grooten Fenster mit dei lüttken Ruten. Dei groote Falldöre steiht Dich mehr wagenwiet open, dei Swine giert Dich mehr up’n Hoff unner dei olden Eikenböhme, Munter is lange dood un Trienke steiht nich mehr mit de Hände in de Siete vör de Kägendore – bloß ein paor olde, dicke Eicken stahet noch ächter up’n Hoff hoch un stolt, äs wullen sei seggen: Hier was Küwens Hoff, wenn Waohner – Lühe noch mal wär in äre olde Heimat kaomt, dänn will wie är verteIlen, wat Trienke nu nich mehr verteIlen känn.