Wahn use olde Heimat

Wahner Gebräuche

Die Teerschweler
von Hermann Röttgers, Sögel

Im Jahre 1854 erteilte die „Königliche Landdrostei in Osnabrück“ den Teerschwelern Bernd Rose, Bernhard Anton Nordberg, G. Heinrich Kimman, Mathias BIoms, Albert Rümpker, Reinhard Nortberg, Mathias Kröger, Bernhard Heinrich Dirkes, Hermann Heinrich Behrens, Caspar BIoms und Peter Kimman, alle in Wahn wohnhaft, die persönliche Erlaubnis, unter Vorbehalt des Widerrufs, in den zum Landdrosteidistrikt gehörigen Ämtern, Städten und Flecken einen Hausierhandel mit in Wahn verfertigtem Teers betreiben zu dürfen. Der Teer wurde aus den im Moor lagernden Kienstubben gewonnen und diente zum Schmieren von Wagenachsen, die vielfach aus Holz gefertigt waren.